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K. Müllner e.U. - Inh. Elisabeth Schirnhofer
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BärlauchÜbersicht KräuterProduktindex

Bärlauch
Allium ursinum
Synonym: Wilder Knoblauch, Hexenzwiebel, Zigeunerlauch

Allgemeines

Bärlauch gehört zur Familie der Lauchgewächse (Alliaceae) und wächst wild in Europa und Nordasien in feuchten, humusreichen, schattigen Laub- und Auwäldern bis in eine Höhe von etwa 1700 m. Die Blätter sind hellgrün, ähnlich den giftigen Blättern des Maiglöckchens oder der Herbstzeitlose, jedoch von diesen auf Grund ihres intensiven Knoblauchgeruchs (im Zweifelsfall ein Blatt zwischen den Fingern zerreiben!) leicht zu unterscheiden. Und nach dem Genuss ist - obwohl Bärlauch mehr Schwefelverbindungen als Knoblauch aufweist - keinerlei Mund- oder gar Körpergeruch festzustellen.

Der Auftrieb der Zwiebeln beginnt im Februar bis März, die 15 bis 40 cm hohen Pflanzen tragen weiße, sternförmige Blüten in einer Scheindolde und schließen bereits Ende Juni ihren jährlichen Zyklus mit der Samenreife und dem Einziehen der lanzettförmigen Blätter ab. Die beste Qualität weisen junge Blätter, kurz nach ihrem Erscheinen ab Mitte März bis hin zur Blüte etwa Mitte Mai auf.


Ursprung und Geschichte

Die alten Germanen gaben dem Bärlauch seinen Namen: Nach ihrem Glauben verlieh der Bär bestimmten Pflanzen seine Kraft und Fruchtbarkeit sodass man durch deren Verzehr sich sozusagen Bärenkräfte einverleiben könne. Dieser Glaube ist wahrscheinlich durch die Beobachtung von Bären entstanden, die nach dem Winterschlaf dieses Kraut gezielt suchen und fressen. Nach den damals meist entbehrungsreichen Wintern wurden frische Bärlauchblätter besonders zur Entschlackung und Kräftigung des Körpers hoch geschätzt. Diese Eigenschaften wurden vom modernenen, gesundheitsbewussten Menschen erst in den letzten Jahren sozusagen wiederentdeckt.

Die Kelten benutzten Bärlauch, um mit seinen Kräften ausgestattet in die Schlacht zu ziehen; noch heute ziert Lauch (ursprünglich Bärlauch) das walisische Wappen. Eine Hexenzwiebelsuppe, in der Walpurgisnacht zubereitet, soll nach altem Volksglauben übrigens böse Geister abhalten.


Herkunft und Verfügbarkeit

 JanFebMarAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
InlandBärlauchBärlauch
Europa
Übersee

Bärlauch ist ein Wildgemüse und wird in der Zeit von Mitte März bis Ende April vorwiegend in den Auwäldern der näheren Umgebung gesammelt.


Inhaltsstoffe

Bärlauchblätter bestimmter Biotope weisen die höchsten bisher in pflanzlichen Geweben festgestellt Konzentrationen an Schwefelverbindungen, Magnesium, Mangan und Adenosin auf. Auch das für den menschlichen Körper äußerst wichtige Mineral Eisen ist in hoher Konzentration vorhanden.

Bärlauch wirkt vor allem durch seine ätherisches Öle mit Allylsulfiden und Allylpolysulfiden sowie durch seine Spuren von Mercaptan, Biokatalysatoren, Vitamin C und dem antibiotischen Allicin.

Bärlauch weist ein sehr weites Wirkungsspektrum auf, das dem des Knoblauch ähnlich ist. Er steigert die Blutzirkulation und verbessert die Fließeigenschaft des Blutes, wirkt daher gegen Rheuma und z.B. auch gegen Ohrgeräusche (Tinnitus). Die therapeutische und vorbeugende Wirkung bei Arteriosklerose ist nachgewiesen.


Zubereitung und Tipps

Bärlauch ist am besten frisch zu verwenden. Er eignet sich - ähnlich dem Schnittlauch - nicht zum Trocknen, kann aber tiefgekühlt oder in Salz und Öl konserviert werden. Zum Tiefkühlen sollte man die Blätter nicht blanchieren, sondern ganz oder feingeschnitten einfrieren. Bei der späteren Verwendung dann nicht auftauen, sondern die benötigte Menge mit einem Löffel abkratzen und dem gewünschten Gericht beigeben.


Suchbegriffe: Müllner K.Müllner Obst Gemüse Großhandel Zustellung Zustelldienst Wien Kräuter Bärlauch

Created by: Fruitline | Mail an Autor: Alois Ulz | © 2001 - 2010 by: K. Müllner - Inh. Elisabeth Schirnhofer
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