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K. Müllner e.U. - Inh. Elisabeth Schirnhofer
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DurianÜbersicht Exotische FrüchteProduktindex

Durian
Durio zibethinus
Synonym: Stinkfrucht

Allgemeines

Der Durianbaum gehört zur Familie der Wollbaumgewächse (Bombacaceae), eine sehr alte Pflanzenfamilie. Der im tropischen Regenwald vorkommende immergrüne Baum kann bis zu 40 m hoch werden. Aus seinem Stamm oder alten Ästen wachsen die großen, weißlichen bis goldbraunen Blüten in Büscheln, die reifen Früchte fallen selbst von den Bäumen.

Die ovale oder eiförmige Frucht ist 15 bis 30 cm lang, hat einen Durchmesser von 12 - 15 cm und kann ein Gewicht bis zu 8 kg erreichen. Die gelbliche oder gelblich grüne, verholzte Schale ist mit langen, scharfen Höckern bedeckt - die Früchte werden meist nur mit Handschuhen angefasst. Das Fruchtfleisch ist in 5 Kammern unterteilt und cremefarben, gelblich bis orange oder rosa gefärbt und enthält in jeder Kammer 1 - 7 kastanienartige Samen. Auch wenn das Fruchtfleisch einen sehr üblen Geruch aufweist wird der Geschmack als in sich harmonisch und absolut köstlich beschrieben.


Ursprung und Geschichte

Durian stammen wahrscheinlich aus Bormeo oder Sumatra haben sich im südostasiatischen Raum anfangs wild, später durch Pflanzungen entlang Straßen von Indien über Sri Lanka bis nach Neu-Guinea verbreitet.

Bereits vor etwa 400 Jahren gab es einen lebhaften Handel mit Durian zwischen dem südlichen und nördlichen Teilen Birmas, wo die köstlichen Früchte im königlichen Palast sehr begehrt waren. Anfang des 20. Jahrhunderts gab es Bemühungen, Durian auf dem amerikanischen Kontinent einzuführen und wurden in der Karibik Versuchspflanzungen durchgeführt, die jedoch letztlich an geringen und unregelmäßigen Erträgen gescheitert sind.

Durian werden heute vor allem in Thailand, Malaysia, Indonesien und Südvietnam, in geringeren Mengen auch auf Sri Lanka, Indien und den Philippinen und sogar auf Hawaii angebaut.


Herkunft und Verfügbarkeit

 JanFebMarAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Inland
Europa
ÜberseeDurianDurianDurianDurianDurianDurian

Durian reifen entweder einmal (Juli - August) oder zweimal (März - April, September - Oktober) jährlich und werden, auch wegen ihrer sehr begrenzten Haltbarkeit von nur 4 - 7 Tagen, dann in kleinsten Mengen manchmal bei uns angeboten.


Inhaltsstoffe

100 g (essbarer Anteil) Durian weisen einen Brennwert von etwa 280 kJoule auf und enthalten etwa 79 g Wasser, 2,2 g Eiweiß, 0,8 g Fett, 14,8 g Kohlenhydrate und 1,6 g Ballaststoffe. An Mineralien und Vitaminen sind etwa 8 mg Kalzium, 0,7 mg Eisen, etwa 24 mg Vitamin C und „viel“ Vitamin E enthalten.


Zubereitung und Tipps

Durian werden meist roh verzehrt, höchstens mit etwas Zucker bestreut. Die Frucht wird mit einem Messer an einer der sichtbaren Bruchstellen aufgebrochen und in ihre 5 Kammern zerteilt, wodurch die 2 - 3 kastaniengroßen Samen pro Teil sichtbar werden. Diese Samen sind von einem meist beigefarbenen, weichen Fruchtfleisch umgeben, dem eigentlich essbaren Teil der Frucht.

In ihrer Heimat werden die Früchte auch in Joghurt gegeben, zu Speiseeis oder Marmelade verarbeitet, als Füllungen in Gebäck verwendet oder das gehackte Fruchtfleisch mit Salz, Pfeffer oder Zwiebel gewürzt und zu einer pikanten Sauce verarbeitet. Die Samen werden gegrillt oder geröstet und wie Nüsse verzehrt.

Reife Früchte weisen einen sehr intensiven, an Fäkalien erinnernden Geruch auf. In ihrer Heimat werden sie auf den Märkten - nach dem Kauf - für den Transport nach Hause in Plastikfolien verschlossen. Auf öffentlichen Plätzen, Bahnhöfen oder Flughäfen ist der Verzehr von Durian meist verboten und wird darauf mit Verbotsschildern ausdrücklich hingewiesen. In Flugzeugen dieser Region ist neben dem Verzehr sogar der Transport von Durian ausnahmslos verboten.

Genießen Sie Durian nur in gemäßigten Mengen und niemals in Verbindung mit Alkohol. Die Frucht weist eine stark blähende Wirkung auf die von Alkohol noch verstärkt wird.


Suchbegriffe: Müllner K.Müllner Obst Gemüse Großhandel Zustellung Zustelldienst Wien Durian Stinkfrucht Stinkfrüchte

Created by: Fruitline | Mail an Autor: Alois Ulz | © 2001 - 2010 by: K. Müllner - Inh. Elisabeth Schirnhofer
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