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K. Müllner e.U. - Inh. Elisabeth Schirnhofer
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ManiokÜbersicht Knollen & ZwiebelnProduktindex

Maniok
Manihot esculenta
Synonym: Cassava, Kassava, Mandioka

Allgemeines

Die zur Familie der Wolfsmilchgewächse (Euphorbiaceae) gehörende Maniok ist ein bis zu 3 m hoher, buschiger Strauch mit handförmig geteilten Blättern und grünlich-gelblichen Blüten. Die an der Sprossbasis durch sekundäres Dickenwachstum entstehenden zylindrischen oder spindelförmigen, nur kurze Zeit lagerfähigen, stärkereichen Knollen erreichen eine Länge von 30 bis 50 cm, einen Durchmesser von 5 bis 10 cm und ein Gewicht von 2 bis 5 kg. Die Knollen haben eine raue bis glatte, dunkelbraun gefärbte Schale und weißlich oder gelblich gefärbtes Inneres.

Man unterscheidet bitteren Maniok einerseits, der wegen seines hohem Linamarin-Gehalts im Milchsaft immer gekocht werden muss und andererseits den „Aipim“ genannten süßen Maniok, der das giftige Linamarin nur in den äußeren Randschichten der Knolle enthält und daher nur geschält werden muss.


Ursprung und Geschichte

Der Maniok stammt ursprünglich aus Brasilien und war bereits vor dem Eintreffen der europäischen Kolonisatoren in Südamerika, Mexiko und auf den Antillen verbreitet. Durch portugiesische Sklavenhändler wurde Maniok im Laufe des 16. Jahrhunderts nach Afrika sowie später bis nach Indonesien verbreitet. Heute stellt der Maniok für etwa 500 Millionen Menschen in tropischen und subtropischen Gebieten der Erde das wichtigste Grundnahrungsmittel dar und befindet sich damit in einer Rangliste der menschlichen Nahrungsmittel auf dem prominenten 6. Platz.


Herkunft und Verfügbarkeit

 JanFebMarAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Inland
Europa
ÜberseeManiokManiokManiokManiokManiokManiokManiokManiokManiokManiokManiokManiok

Maniok ist eine Tropenpflanze und wird in kleinen Mengen das ganze Jahr über aus Brasilien oder Kolumbien, aus dem Kongogebiet oder aus südostasiatischen Anbaugebieten in Thailand, Indonesien oder Indien angeboten.


Inhaltsstoffe

Der Maniok ist äußerst reich an Stärke und enthält reichlich Eiweiß und Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium und Eisen sowie Vitamin C. Sämtliche Pflanzenteile des Maniok sind von Milchröhren durchzogen, der Milchsaft enthält ein giftiges Blausäureglykosid namens „Linamarin“ aus dem bei Verletzung Blausäure frei wird und das durch Hitzeeinwirkung zerstört werden kann.


Zubereitung und Tipps

Maniok kann nicht roh gegessen werden und wird nach dem Waschen und Schälen in Salzwasser gekocht und ähnlich den Kartoffeln zubereitet. In seinen Anbauländern wird er üblicherweise nach dem Kochen zu Brei zerstoßen, zu einem haltbaren Mehl „Farinha“ oder zu reiner Stärke „Tapioka“ weiterverarbeitet und zu Fladen gebacken.


Zahlen und Fakten

Maniokproduktion und die wichtigsten Anbauländer (Quelle: FAO, Mengen in 1.000 kg)

Land198019902000
Nigeria
Brasilien
Thailand
Indonesien
Kongo
Ghana
Indien
Tansania
Mozambique
Uganda
Angola
China
Malawi
Paraguay
Benin
Madagaskar
Vietnam
Kolumbien
Philippinen
Elfenbeinküste
Kamerun
Guinea
11.500.000
23.465.648
16.540.000
13.726.340
13.087.200
1.857.600
5.845.300
4.828.000
3.600.000
2.072.000
1.150.000
3.484.874
292.000
2.031.000
582.700
1.683.165
3.323.000
2.150.400
1.900.000
1.010.000
980.000
480.000
19.043.008
24.322.130
20.700.512
15.829.635
18.715.008
2.717.000
4.962.000
7.792.000
4.590.360
3.420.000
1.600.000
3.215.627
144.760
3.549.947
937.313
2.292.000
2.275.800
1.939.020
1.853.979
1.393.000
1.587.872
371.992
32.010.000
23.335.974
19.064.000
16.089.100
15.959.000
8.107.000
7.000.000
5.757.968
5.361.974
4.966.000
4.433.026
3.800.933
2.757.190
2.719.410
2.350.210
2.228.000
1.986.300
1.792.380
1.765.710
1.691.000
1.500.000
1.000.000
Globale Gesamtproduktion124.135.566152.388.765177.454.763

Suchbegriffe: Müllner K.Müllner Obst Gemüse Großhandel Zustellung Zustelldienst Wien Maniok Mandioka Kassava Kassavawurzel Kassavawurzeln Cassava Cassavawurzel Cassavawurzeln

Created by: Fruitline | Mail an Autor: Alois Ulz | © 2001 - 2010 by: K. Müllner - Inh. Elisabeth Schirnhofer
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