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Walderdbeere
Fragaria vesca
Synonym: Monatserdbeere

siehe auchErdbeere

Allgemeines

Walderdbeeren gehören zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und wachsen auf sandig-lehmigen Böden in Laub- oder Mischwäldern, vorzugsweise am Rand von kleinen Lichtungen oder Wegen. Die 8 - 15 cm hohe Stauden besitzen lange oberirdische Ausläufer mit Tochterrosetten, die sich bei Bodenkontakt bewurzeln und so ausgedehnte Teppiche bilden. Im Winter sterben die Internodien der Ausläufer ab und aus den Töchtern werden selbstständige Rosettenstauden.

Aus den Blütenböden der weißen Blüten entwickeln sich im Spätsommer die Scheinfrüchte, entstanden aus dem obersten Teil der Blütenachse, der nach der Blüte stark wächst und sich mit einer roten, fleischigen Rinde umgibt. Die eigentlichen Früchte, etwa 150 - 200 kleine, einzelne, hartschalige Nüsse sitzen an der Oberfläche der Scheinfrucht - die Erdbeere ist daher eine Sammel-Nussfrucht.

Die Walderdbeere wurde zur wohlschmeckenden Monatserdbeere kultiviert. Diese beliebte, ausdauernde Staude bringt ab Juni bis zu den ersten Frösten im Spätherbst laufend Blüten und Früchte hervor und bildet keine Ausläufer - daher ist sie in Gärten sehr beliebt.


Ursprung und Geschichte

Walderdbeeren sind in ganze Europa bis Zentralasien und Nordamerika beheimatet. Aus archäologischen Funden weiß man, dass Walderdbeeren mit zu den ersten von Menschen gesammelten Früchten gehören. Sie waren bereits in der Steinzeit bekannt und wurden von in der Antike von den Dichtern der Römer gepriesen. Im Mittelalter wurden Walderdbeeren auf großen Flächen kultiviert ohne jedoch die Fruchtgröße merklich steigern zu können. Erst durch die Entdeckung der großfrüchtigen amerikanischen Scharlacherdbeere wurde die im 18. Jahrhundert wurden Walderdbeeren nicht weiter kultiviert und wieder in ihr ursprüngliches Gebiet - wildwachsend im Wald - zurückgedrängt.


Herkunft und Verfügbarkeit

 JanFebMarAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
InlandWalderdbeereWalderdbeereWalderdbeereWalderdbeereWalderdbeere
Europa
Übersee

Walderdbeeren bzw. die auf den Märkten angebotene kultivierte Form der Monatserdbeeren werden von Juni bis in den Spätherbst hinein in kleinen Mengen angeboten.


Handelsnormen

Quelle: HTML EU-Verordnung 899/1987 zur Festlegung von Qualitätsnormen für Kirschen und Erdbeeren

Erdbeeren der Klasse Extra müssen von höchster Qualität, sortentypisch geformt und gefärbt und besonders gleichmäßig sein. Erdbeeren der Klasse I müssen von guter Qualität sein und dürfen leichte Formfehler sowie eine kleine weiße Stelle aufweisen. Erdbeeren der Klasse II dürfen leichte Form- und Entwicklungsfehler, eine weiße Stelle in der Größe von maximal 20% der Gesamtoberfläche sowie leichte Druckstellen und leichte Spuren von Erde aufweisen.

Erdbeeren müssen in der Klasse Extra eine Mindestgröße von 25 mm, in den Klassen I und II eine Mindestgröße von 18 mm und in der Klasse III eine Mindestgröße von 15 mm aufweisen. Für Walderdbeeren ist keine Mindestgröße vorgeschrieben.


Inhaltsstoffe

100 g Walderdbeeren weisen einen Brennwert von etwa 125 kJoule auf und enthalten etwa 88 g Wasser, 0,6 g Eiweiß, 0,4 g Fett, 7,0 g Kohlenhydrate und 2,3 g Ballaststoffe. An Spurenelementen und Vitaminen sind etwa 14 mg Kalzium, 0,4 mg Eisen, 1 mg Natrium, 2,7 RE Vitamin A sowie 8 mg Vitamin C enthalten.

In der Volksheilkunde werden frische Walderdbeeren bei Leber- und Galleleiden, Herzbeschwerden, Blutarmut, als allgemeines Stärkungsmittel und bei Bronchitis angewandt.


Zubereitung und Tipps

Walderdbeeren sollte man nie unter einem harten Wasserstrahl abbrausen, sondern immer nur kurz in kaltes Wasser tauchen. Die gewaschenen Erdbeeren gut abtropfen lassen oder vorsichtig trocken tupfen. Stiele und Blätter immer erst nach dem Waschen entfernen, da sonst das Aroma verwässert wird. Zuckern Sie die Erdbeeren erst kurz vor dem Servieren, sonst verlieren sie zu viel Saft und werden weich und schlaff.


Suchbegriffe: Müllner K.Müllner Obst Gemüse Großhandel Zustellung Zustelldienst Wien Walderdbeere Walderdbeeren Monatserdbeere Monatserdbeeren

Created by: Fruitline | Mail an Autor: Alois Ulz | © 2001 - 2010 by: K. Müllner - Inh. Elisabeth Schirnhofer
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