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K. Müllner e.U. - Inh. Elisabeth Schirnhofer
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WassermelonenÜbersicht MelonenProduktindex

Wassermelonen
Citrullus lanatus

siehe auchCrimson SweetSugar Baby

Allgemeines

Die zur Familie der Kürbisgewächse (Cucurbitaceae) gehörenden Wassermelonen sind einjährige, ähnlich ihren nahen Verwandten Kürbisse und Gurken am Boden rankende Pflanzen mit 1,5 bis 2 m langen Ranken. Die Blätter sind sehr groß, stark gefiedert und die Blüten sind hellgelb gefärbt.

Die rundlichen bis eiförmigen, 30 bis 80 cm langen und 20 bis 50 cm dicken, bis zu 20 kg schweren Früchte weisen eine glatte, hell- bis dunkelgrüne, marmorierte oder gestreifte Außenrinde sowie darunter eine weiße Innenrinde auf, zusammen etwa 1 bis 2,5 cm dick. Das Fruchtfleisch ist tiefrot oder weinrot, gelblich, weißlich oder grünlich gefärbt und die - bei kernlosen Arten wenigen - kleinen, braunen oder schwarzen, essbaren Kerne sind im Gegensatz zu den Zuckermelonen, bei denen die Kerne in der Mitte konzentriert sind, über das gesamte Fruchtfleisch verteilt.


Ursprung und Geschichte

Wassermelonen stammen ursprünglich aus dem südlichen Afrika, wahrscheinlich aus der Kalahari. Noch heute werden die dort vorkommende Wildformen, von den Eingeborenen Tsamma genannt, als Wasserlieferanten geschätzt und aus den gerösteten Samen ein gehaltvoller, proteinreicher Brei hergestellt.

Vor etwa 4000 Jahren wurden Wassermelonen bereits von den Ägyptern kultiviert und sie verbreiteten sich langsam im angrenzenden Mittelmeergebiet. Im 9. Jahrhundert n. Chr. erscheinen sie erstmals in Indien, im 11. Jahrhundert in China. Die Mauren brachten sie zwischen dem 10. und 12. Jahrhundert auch in das westliche Mittelmeergebiet und verbreiteten sie in Spanien.

Die spanischen Seefahrer wiederum brachten sie im 16. Jahrhundert auf den amerikanischen Kontinent, wo sie bei den nordamerikanischen Indianern großen Anklang fanden und schnell sehr beliebt wurden. Durch Weitergabe der Samen von Stamm zu Stamm verbreiteten sich Wassermelonen schneller über den gesamten Kontinent als die europäischen Einwanderer.


Herkunft und Verfügbarkeit

 JanFebMarAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Inland
EuropaWassermelonenWassermelonenWassermelonenWassermelonenWassermelonen
ÜberseeWassermelonenWassermelonenWassermelonenWassermelonenWassermelonen

Wassermelonen werden von Ende Mai bis in September in konstanten Mengen angeboten. Die für die europäischen Märkte wichtigsten Anbaugebiete sind in Spanien, Italien, Griechenland und Ungarn, außerhalb der Hauptsaison auch in Israel. In den Wintermonaten gibt es Importe vorwiegend aus mittelamerikanischen Anbaugebieten, meist aus Costa Rica.


Handelsnormen

Quelle: HTML EU-Verordnung 1093/1997 zur Festsetzung der Vermarktungsnormen für Melonen und Wassermelonen

Wassermelonen werden in zwei Klassen eingeteilt: Klasse I mit sortentypisch geformten Früchten, die frei von Rissen und Druckstellen sein müssen und lediglich im helleren Bereich, der mit dem Boden in Berührung war, einen leichten Farbfehler aufweisen dürfen. Wassermelonen der Klasse II dürfen leichte Form-, Farb- oder Schalenfehler sowie leichte Druckstellen aufweisen.

Die Größensortierung erfolgt nach dem Gewicht, das Mindestgewicht für Wassermelonen beträgt 1,5 kg. Verpackte Früchte bis 6 kg Fruchtgewicht (gemessen an der leichtesten Frucht im Packstück) müssen auf 2 kg sortiert sein, darüber auf 3,5 kg.


Inhaltsstoffe

100 g Wassermelonen weisen einen Brennwert von etwa 135 kJoule auf und enthalten etwa 91 g Wasser, 0,6 g Eiweiß, 0,4 g Fett, 7,2 g Kohlenhydrate und 0,5 g Ballaststoffe. An Spurenelementen und Vitaminen sind etwa 8 mg Kalzium, 0,2 mg Eisen, 2 mg Natrium, 36,6 RE Vitamin A sowie 9,6 mg Vitamin C enthalten.


Arten und Sorten

Von den etwa 150 für den kommerziellen Anbau bekannten Sorten haben nur wenige wirtschaftliche Bedeutung erlangt: Sugar Baby ist eine weitverbreitete, dunkelgrüne, fast runde, kleinere Sorte mit einem Gewicht von etwa 3 bis 5 kg und tief dunkelrotem Fleisch. Eine in Europa weit verbreitete Sorte ist die großfrüchtige, 8 bis 15 kg schwere, ovale bis walzenförmige Crimson Sweet mit ihren dunkelgrün-hellgrün gestreiften Rinde und dem roten bis weinroten Fruchtfleisch.


Zubereitung und Tipps

Die innere Qualität einer bereits auseinandergeschnittenen erkennt man an der Farbe und Konsistenz des Fruchtfleisches. Bei ganzen Wassermelonen kann man mit ein wenig Erfahrung durch Klopfen den Reifezustand feststellen: unreife Früchte haben einen metallischen Klang, reife Früchte einen typischen singenden Klang und überreife Früchte einen eher dumpfen Klang.

Wassermelonen werden meist roh gegessen, die Frucht wird dazu in Segmente geschnitten. Oft werden Wassermelonen auch zu Obstsalaten, Kaltschalen, Sorbets, Bowlen und Granités, eine Art geschabtes Eis, verarbeitet.


Zahlen und Fakten

Wassermelonenproduktion und die wichtigsten Anbauländer (Quelle: FAO, Mengen in 1.000 kg)

Land198019902000
China
Türkei
Iran
Ägypten
USA
Mexiko
Südkorea
Brasilien
Spanien
Griechenland
Japan
Italien
5.471.410
3.000.000
1.700.000
1.157.370
1.030.375
446.598
334.598
294.810
527.400
630.250
975.700
712.100
10.955.371
3.300.000
2.645.989
1.007.000
1.100.000
404.077
593.228
437.202
815.700
630.253
753.000
660.544
51.821.168
4.000.000
2.299.000
1.785.280
1.686.700
1.048.529
922.746
780.364
722.900
662.790
580.600
504.500
Globale Gesamtproduktion26.276.41834.429.55076.385.812

Suchbegriffe: Müllner K.Müllner Obst Gemüse Großhandel Zustellung Zustelldienst Wien Melone Melonen Wassermelone Wassermelonen

Created by: Fruitline | Mail an Autor: Alois Ulz | © 2001 - 2010 by: K. Müllner - Inh. Elisabeth Schirnhofer
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